Pennystocks, das klingt billig, kann aber leicht sehr teuer kommen, den nicht selten führen diese - und sei es nur wegen Unverkäuflichkeit - zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals. (Zu Pennystocks hier weitere Informationen)
Auch wenn Aktienspammer gerade Pennystocks excessiv bewerben: Lassen Sie die Finger davon!
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Dienstag, 10. Juli 2018
Mittwoch, 6. Juni 2018
Pennystocks
Als Pennystock bezeichnet man Aktien, deren Wert unter eins in der lokalen Währung liegt. Im Euro-Raum sind dies also Aktien, die einen Wert unter 1 EUR besitzen. In den USA ist der Sprachgebrauch allerdings anders, denn dort gelten Aktien, die unter 5 USD notieren, als penny stock.
Aufgrund des oftmals sehr geringen Handelsvolumens an den Börsen sind diese Aktien nicht selten das Objekt von Spekulanten und weisen eine hohe Volatilität auf. Der wohl bekannteste Anlagebetrüger der Welt, Bernard L. Madoff, begann seine "Karriere" ebenfalls mit Pennystocks.
Im Zuge des Platzens der Spekulationsblase am Neuen Markt in den Jahren 2000 und 2001 stieg die Zahl der Pennystocks stark an. So notierten im Juli 2001 etwa 40 der 343 am Neuen Markt gehandelten Aktien knapp über oder unter einem Euro.
Aufgrund verschärfter Delisting-Regeln sind Pennystocks in den wesentlichen Indizes der Deutschen Börse (DAX, MDAX, TecDax, SDAX) nur noch selten anzutreffen. So notiert 2018 nur die Aktie der nach Bilanzunregelmäßigkeiten massiv eingebrochenen Steinhoff Holding im (niedrigen) Cent-Bereich.[1] Das Unternehmen ist nach einem Abstieg aus dem MDAX im SDAX gelistet.[2]
Im Gegensatz dazu gibt es im ungeregelten Freiverkehr („Open Market“) eine sehr große Zahl solcher Aktien. Ein „Listing“ im Open Market kostet vergleichsweise wenig. Ein Emissionsprospekt muss nicht veröffentlicht werden, die Veröffentlichung von Geschäftsberichten und Bilanzen ist ebenfalls nicht zwingend vorgeschrieben. Der mit dem Wertpapierhandelsgesetz verbundene Anlegerschutz gilt für im Open Market gelistete Pennystocks nur mit Einschränkungen. Dies ist einerseits für kleine Gesellschaften bequem, andererseits ist Missbrauch möglich. Insbesondere bei Pennystocks ausländischer Emittenten sind Verstöße gegen die Marktmissbrauchsverordnung nur schwer nachzuweisen.
Aufgrund ihres sehr geringen Handelsvolumens, der jeweils geringen Anzahl an gehandelten Aktien und der mangelnden Transparenz werden Pennystocks seit 2006 zunehmend für Aktienspam missbraucht.
Quelle: Wikipedia Pennystock von heute
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